Diagnosen

Schlafprobleme

Erholsamer Schlaf beginnt im Kopf – Balance für Körper und Geist.

Charakteristika

Definition

Schlafprobleme äußern sich durch Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, frühes Erwachen oder eine nicht erholsame Schlafqualität. Sie können zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und emotionaler Belastung führen.
Deshalb ist es wichtig, die Ursachen von Schlafproblemen zu erkennen und gezielt anzugehen, um langfristig für erholsamen Schlaf und mehr Lebensqualität zu sorgen. 

Methoden wie die Neuromodulationstherapie, Entspannungstechniken und eine gesunde Schlafhygiene können dabei unterstützen.

Was versteht man unter Schlafproblemen?

  • Anhaltendes nächtliches Aufwachen
  • Stressbedingte Gedanken, wie Unruhe oder Angstzustände
  • Plötzliches Aufwachen mit Herzrasen und Schweißausbrüchen
  • Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit und Unkonzentriertheit

Ursachen von Schlafproblemen?

  • Gesundheitsprobleme (organisch wie psychisch)
  • Beruflicher oder privater Stress
  • Mangel an Licht und frischer Luft während des Tages
  • Mangel an körperlicher Bewegung
  • Konsum von Koffein, Alkohol und Drogen
  • Bestimmte Medikamente

Schlafphasen und deren Bedeutung

  • Wachzustand - Wachheit, Alpha-, Beta- und Gamma-Wellen sind vorherrschende Zustände.
  • Fast-Wach-Moment - beschreibt eine kurze Unterbrechung des Schlafes.
  • Leichter Schlaf – Körper und Geist kommen zur Ruhe, Entspannung setzt ein, Theta ist vorherrschend stabiler.
  • Leichtschlaf – Übergang zwischen Wachsein und Tiefschlaf, wichtig für Erholung. Theta-Zustand und Schlafspindeln.
  • Tiefschlafphase – Regeneration von Körper und Gehirn, wichtig für Immunsystem und Zellreparatur. Delta-Wellen sind vorherrschend.
  • REM-Schlafphase – Intensive Traumaktivität, Verarbeitung von Emotionen und Lernprozessen.
Ein ausgewogenes Zusammenspiel dieser Phasen ist essenziell für erholsamen Schlaf.

Was können Sie als Betroffene(r) tun?

  • Entspannte Schlafumgebung schaffen - Licht und Lärm minimieren
  • Verzicht auf mediale Endgeräte im Schlafzimmer
  • Kein Alkohol und Abendessen direkt vor dem Schlafengehen - bestenfalls 4 Stunden
  • Entspannungsrituale vor dem Schlafen - Lesen, Spaziergang etc.
  • Für gesunde und ausgewogene Ernährung sorgen
  • Ausreichend körperliche Bewegung (2 x 90 Minuten Sport pro Woche)
  • Evt. Medikation, wie z. B. Melatoninzugabe (vorübergehend!)

Und wenn diese Maßnahmen nicht wirken?

Konsultieren Sie eine Arztpraxis oder Fachkundige!

Meine Lösungsansätze und Herangehensweise bei Schlafproblemen

Diagnostik

Schlafprobleme werden durch eine gezielte Anamnese erfasst sowie die Schlafmuster, Gehirnaktivität und Einflussfaktoren analysiert, um individuelle Lösungen für Sie zu finden. Bei Bedarf können verschiedene Testungen durchgeführt und zur besseren Abklärung ein EEG (Elektroenzephalogramm) abgeleitet werden.

Systemisches Schlaf-Coaching

Systemisches Coaching bei Schlafstörungen hilft, innere und äußere Einflussfaktoren zu erkennen und nachhaltige Lösungen für Ihren erholsamen Schlaf zu entwickeln.

Objektive Schlafüberwachung mit der ActTrust 2

In meiner Praxis führe ich eine präzise Erfassung von Schlaf-Wach-Rhythmen, Aktivität und Erholungsqualität als fundierte Basis für Diagnostik und Therapie mit der ActTrust 2 durch.

Bewegung

Ein wichtiger Bestandteil bei Schlafproblemen ist Bewegung. Und zwar ohne Leistungsdruck, dafür aber spielerisch und ganz natürlich. Ich leite Sie an, wie Ihre Physis davon profitiert.

Entspannung

Entspannung und Erholung sind essenzielle Säulen, um die Energiereserven aufzuladen. Entdecken Sie mit mir, wie ein bewussterer Lebensstil hilft, Stress zu reduzieren und wieder zu erholsamem Schlaf zu finden.

Neuromodulationstherapie

Schlafprobleme sind häufig mit einer Übererregung des zentralen Nervensystems verbunden. Im Neurofeedback lernt das Gehirn, den Regulationsmechanismus zwischen Aktivierung und Entspannung gezielter und flexibler zu steuern. Zusätzlich werden zwei weitere zentrale neurophysiologische Marker trainiert und gestärkt: das Bereitschaftspotential (BP) sowie die Contingent Negative Variation (CNV).

Alles beginnt mit einer kleinen Entscheidung.

Portrait Torsten Sochorick